Satzung des Segelvereins Speichersee Emsland e.V.

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
(1) Der Verein wurde am 07.09.1994 durch Zusammenschluss der Vereine „Seglerkameradschaft Lin-gen e.V.“ und „Wassersportverein Speicherbecken Geeste e.V.“ gegründet. Er ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Osnabrück eingetragen und trägt den Namen
„Segelverein Speichersee Emsland e. V.“ (SvSE).
(2) Der Sitz des Vereins und sein Gerichtsstand in allen Angelegenheiten ist Lingen.
(3) Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck, Gemeinnützigkeit
(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Förderung des Segelsports sowie ergänzender Sportarten und Maßnahmen der Freizeitgestaltung vornehmlich am Speichersee Geeste. In diesem Sinne soll sich der Verein besonders der Förderung von Jugendlichen annehmen.
(2) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(3) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft
(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, die das 7. Lebensjahr vollendet hat.
(2) Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand zu richten ist. Bei Minderjährigen ist der Antrag auch von deren gesetzlichen Vertretern zu unterschreiben. Diese müssen sich durch gesonderte schriftliche Erklärung zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge für den Minderjährigen verpflichten.
(3) Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag nach billigem Ermessen. Bei Ablehnung des Antrags ist er nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe für die Ablehnung mitzuteilen.
(4) Personen, die sich besonders um die Förderung des Vereins oder des Segelsports verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstands und durch Beschluss der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft
(1) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt aus dem Verein, Streichung von der Mitgliederliste, Ausschluss oder Tod.
(2) Ein Mitglied kann durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstands aus dem Verein austreten. Bei Minderjährigen ist die Austrittserklärung durch die gesetzlichen Vertreter ab-zugeben. Der Austritt kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres erklärt werden, wobei eine Kündigungsfrist von 4 Wochen einzuhalten ist.
(3) Ein Mitglied kann durch Beschluss des Präsidiums von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen oder von Umlagen im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, wenn nach der Absendung der zweiten Mahnung zwei Monate verstrichen sind und in dieser Mahnung die Streichung angedroht wurde. Der Beschluss des Präsidiums über die Streichung muss dem Mitglied mitgeteilt werden.
(4) Ein Mitglied kann durch Beschluss des Präsidiums aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt. Vor der Beschlussfassung muss das Präsidium dem Mitglied Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme geben. Der Beschluss des Präsidiums ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied zuzusenden. Gegen den Beschluss kann das Mitglied Berufung an die Mitgliederversammlung einlegen. Die Berufung
ist innerhalb eines Monats nach Zugang des Beschlusses beim Vorstand einzulegen. Der Vorstand hat binnen eines Monats nach fristgemäßer Einlegung der Berufung, eine Mitgliederversammlung einzuberufen, die abschließend über den Ausschluss entscheidet.

§ 5 Mitgliedsbeiträge und Gebühren
(1) Bei Aufnahme in den Verein ist eine Aufnahmegebühr in Geld zu bezahlen.
(2) Von den Mitgliedern werden Jahresbeiträge in Geld erhoben.
(3) Zur Finanzierung besonderer Vorhaben oder zur Beseitigung finanzieller Schwierigkeiten des Ver-eins, können nach Beschluss der Mitgliederversammlung Umlagen erhoben werden.
(4) Für die Nutzung von Liegeplätzen und anderer Leistungen fallen weitere Gebühren an.
(5) Die Höhe der Beiträge und Gebühren sowie Ort und Zeitpunkt der Zahlung werden durch die Mitgliederversammlung festgelegt. Grundsätzlich sind die Beiträge im Voraus zu zahlen. Näheres re-gelt eine Beitrags- und Gebührenordnung.
(6) Mitgliedern, die kein eigenes Einkommen haben oder deren Wirtschaftslage unverschuldet ungünstig ist, kann der Vorstand auf deren begründeten Antrag hin, die Beiträge ermäßigen, stunden oder vorübergehend erlassen Außerdem wird der Vorstand ermächtigt, in besonderen Fällen ein Ruhen der Mitgliedschaft auf Antrag zu genehmigen. Im Falle des Ruhens der Mitgliedschaft ruhen aber auch alle Rechte und Pflichten des Mitgliedes.

§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder
(1) Die Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen und Anlagen des Vereins zu benutzen und in den Abteilungen des Vereins Sport zu treiben sowie an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
(2) Die Mitglieder sind an die Satzung und an die satzungsgemäß gefassten Beschlüsse des Vereins und seiner Organe gebunden. Sie haben im Rahmen ihrer Betätigung alle im Verein geltenden Ordnungen zu beachten.

§ 7 Organe des Vereins
(1) Organe des Vereins sind der Vorstand, das Präsidium, der Schlichtungsausschuss und die Mitgliederversammlung.
(2) Die Organmitglieder des Vereins üben ihre Tätigkeit grundsätzlich ehrenamtlich aus.
(3) Bei Bedarf können die Mitglieder des Vorstands und des Präsidiums im Rahmen der haushalts-rechtlichen Möglichkeiten ihre Vereinstätigkeit entgeltlich auf der Grundlage eines Dienst- oder Arbeitsvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG (Ehren-amtspauschale) ausüben.
(4) Die Entscheidung über eine Vergütung der Vereinstätigkeit nach Abs. (3) trifft die Mitgliederversammlung. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.

§ 8 Vorstand
(1) Der Vorstand des Vereins im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden und dem Schatzmeister.
(2) Der Verein wird durch zwei Mitglieder des Vorstandes vertreten. Die Vertretungsmacht des Vor-stands ist in der Weise beschränkt, dass zu Rechtsgeschäften mit einem Geschäftswert über EUR 5.000,- die Zustimmung des Präsidiums und mit einem Geschäftswert über EUR 15.000,- die Zustimmung der Mitgliederversammlung erforderlich ist.

§ 9 Zuständigkeit des Vorstands
Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ des Vereins übertragen sind. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:
a) Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung;
b) Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung und des Präsidiums;
c) Vorbereitung des Haushaltsplans, Buchführung, Erstellung des Jahresberichts;
d) Beschlussfassung über die Aufnahme von Mitgliedern.

§ 10 Wahl und Amtsdauer des Vorstands
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstands im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Zu Vorstandsmitgliedern können nur Mitglieder des Vereins gewählt werden. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt eines Vorstandsmitglieds.

§ 11 Sitzungen und Beschlüsse des Vorstands
(1) Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stell-vertretenden Vorsitzenden, einberufen werden; die Tagesordnung braucht nicht angekündigt zu werden. Die Einberufungsfrist beträgt 3 Tage. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung folgen-den Tag.
(2) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei seiner Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die des stellvertretenden Vorsitzenden.
(3) Die Beschlüsse des Vorstands sind zu protokollieren.

§ 12 Präsidium
(1) Das Präsidium, bestehend aus den Mitgliedern des Vorstands, dem Jugendwart, dem Organisationsberater, dem Schriftführer und dem Sportkoordinator, wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Für die Wahl und Amtsdauer gilt §10 der Satzung entsprechend.
(2) Das Präsidium ist beschlussfähig, wenn mindestens vier Mitglieder, darunter zwei Mitglieder des Vorstands, von denen einer den Vorsitz hat, anwesend sind. Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die des stellvertretenden Vorsitzenden.
(3) Für die Sitzungen und Beschlüsse des Präsidiums gilt § 11 Abs.(1) und (3) der Satzung entsprechend.
(4) Das Präsidium kann Fachwarte zur Unterstützung seiner Tätigkeit einberufen.
(5) Die Abstimmung des Präsidiums mit den Fachwarten erfolgt in Fachwartesitzungen. Hier kann auch der Jugendsprecher teilnehmen, der von den Jugendlichen bis zur Vollendung des 19. Lebensjahres aus ihren Reihen gewählt wird.
(6) Scheidet ein Mitglied des Präsidiums vorzeitig aus, so kann das Präsidium für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen kommissarischen Nachfolger wählen. Der kommissarische Nachfolger hat kein Stimmrecht im Präsidium.

§ 13 Zuständigkeit des Präsidiums
Das Präsidium ist für folgende Aufgaben zuständig:
(1) Aufstellung des Haushaltsplans für das Geschäftsjahr;
(2) Beschlussfassung über Rechtsgeschäfte mit einem Geschäftswert über EUR 5.000,-;
(3) Erlass von Sport-, Spiel- und Hausordnungen, die nicht Bestandteil der Satzung sind;
(4) Beschlussfassung über die Streichung von Mitgliedern von der Mitgliederliste;
(5) Beschlussfassung über den Ausschluss von Mitgliedern.

§ 14 Mitgliederversammlung
(1) In der Mitgliederversammlung hat jedes volljährige Mitglied eine Stimme. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. Eine Bevollmächtigung anderer ist nicht zulässig.
(2) Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:
a) Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands;
b) Entlastung des Vorstands;
c) Genehmigung des Haushaltsplans für das nächste Geschäftsjahr;
d) Beschlussfassung über Rechtsgeschäfte mit einem Geschäftswert über EUR 15.000,-;
e) Regelung der Beitrags- und Gebührenordnung;
f) Regelung von Vergütungen für Organmitglieder;
g) Beschlussfassung über die Erhebung von Umlagen;
h) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands;
i) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Präsidiums;
j) Wahl und Abberufung der Kassenprüfer und deren Stellvertreter;
k) Wahl und Abberufung der Mitglieder und Ersatzmitglieder des Schlichtungsausschusses sowie Bestimmung von dessen Sprecher;
l) Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins;
m) Beschlussfassung über die Berufung eines Mitglieds gegen seine Ausschließung;
n) Ernennung von Ehrenmitgliedern.

§ 15 Einberufung der Mitgliederversammlung
(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich im ersten Quartal statt. Sie wird vom Vorstand unter Angabe der Tagesordnung einberufen.
(2) Grundsätzlich genügt eine Einladung per E-Mail. Wenn ein Mitglied dieser Form der Einladung schriftlich widerspricht, muss eine schriftliche Einladung an dieses Mitglied erfolgen. Jedes Vereinsmitglied ist gehalten, dafür Sorge zu tragen, dass der Vorstand über seine aktuelle Adresse und E-Mail-Adresse Kenntnis hat. Die Einladung wird zusätzlich auf der internen Internetseite des SvSE veröffentlicht.
(3) Die Einladungsfrist beträgt 6 Wochen und beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene E-Mail-Adresse bzw. Adresse ab-gesandt ist.
(4) Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest. Jedes Mitglied kann bis spätestens 4 Wochen vor einer Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Änderungen der Tagesordnung muss der Vorstand dann bis spätestens 2 Wochen vor der Mitgliederversammlung, wie unter Abs. 2 beschrieben, bekannt geben. Die zugehörigen vollständigen Änderungsanträge können beim Vorstand eingesehen werden.

§ 16 Außerordentliche Mitgliederversammlung
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn ein Fünftel der stimmberechtigten Mitglieder dieses schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt. Die Anberaumung der Versammlung muss unverzüglich erfolgen. Die Ladungsfrist beträgt mindestens 14 Tage.

§ 17 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung
(1) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden oder dem Schatzmeister geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Versammlungsleiter. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges und der vorhergehenden Diskussion einem Wahlleiter übertragen werden. Der Versammlungsleiter bestimmt einen Protokollführer.
(2) Die Einzelheiten des Abstimmverfahrens bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein stimmberechtigtes Mitglied dies beantragt.
(3) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 20 stimmberechtigte Vereinsmitglieder anwesend sind. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen; diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.
(4) Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Zur Auflösung des Vereins oder zur Änderung des Zwecks des Vereins ist eine Mehrheit von neun Zehnteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
(5) Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Hat niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten, so findet zwischen den beiden Kandidaten, die die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt. Gewählt ist dann derjenige, der die meisten Stimmen erhalten hat. Bei gleicher Stimmenzahl entscheidet das von dem Versammlungsleiter zu ziehende Los.
(6) Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Protokollführer und dem Vorstandsvorsitzenden zu unterzeichnen ist.

§ 18 Kassenprüfung
(1) Die Mitgliederversammlung wählt aus den Vereinsmitgliedern zwei Kassenprüfer und einen Stellvertreter. Die Amtsdauer wird je nach Vorschlag des Wahlleiters auf ein Jahr bzw. auf zwei Jahre festgesetzt, um eine Überlappung der Amtszeit zur erzielen. Eine einmalige unmittelbare Wiederwahl ist zulässig.
(2) Der Stellvertreter wird nur aktiv, wenn einer der beiden Kassenprüfer ausfällt.
(3) Die Kassenprüfer dürfen weder dem Vorstand noch dem Präsidium angehören
(4) Die Kassenprüfung erfolgt unverzüglich nach Abschluss des Geschäftsjahres und vor der darauf-folgenden Mitgliederversammlung.
(5) Mit der Kassenprüfung soll die ordnungsgemäße Buchführung und die steuerlich korrekte Mittelverwendung festgestellt werden. Die Kassenprüfer haben die Mitgliederversammlung über das Ergebnis der Kassenprüfung zu unterrichten

§ 19 Schlichtungsausschuss
(1) Der Schlichtungsausschuss besteht aus fünf Vereinsmitgliedern, die nicht dem Vorstand angehören. Diese fünf Ausschussmitglieder sowie zwei Ersatzmitglieder werden von der Mitgliederversammlung jeweils für zwei Jahre gewählt.
(2) Der Schlichtungsausschuss kann zur Beratung, Unterstützung, Vermittlung, Schlichtung usw. in Angelegenheiten, die den Vereinsfrieden stören könnten, von anderen Organen des Vereins oder von Vereinsmitgliedern angerufen oder aus eigenem Entschluss tätig werden. Eine Anrufung ist dem Vorstand bekanntzugeben.
(3) Nach Anrufung durch eine Partei kann diese und die Gegenpartei je ein Vereinsmitglied benennen, das anschließend zusätzliches beratendes Mitglied ohne Stimmberechtigung im Schlichtungsausschuss wird.
(4) Zu Sitzungen und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses müssen mindestens drei gewählte Mitglieder anwesend sein.
(5) Der Schlichtungsausschuss berichtet der Mitgliederversammlung über seine Tätigkeit. Es kann An-träge an den Vorstand oder an die Mitgliederversammlung stellen und diese beiden Organe einberufen lassen.
(6) Der Schlichtungsausschuss gibt sich eine Geschäftsordnung.

§ 20 Abteilungen
(1) Im Verein können Abteilungen gegründet werden, in denen Mitglieder eine der im Satzungszweck genannten Sportarten treiben können. Mitglieder können mehreren Abteilungen angehören.
(2) Mindestens einmal jährlich sollen Abteilungsversammlungen stattfinden, bei denen auch die Abteilungsleiter zu wählen bzw. neu zu wählen sind. Soweit Angelegenheiten von Abteilungen Maßnahmen von Vereinsorganen erfordern, sind diese von den Abteilungsleitern beim Vorstand zu beantragen oder anzuregen.
(3) Die Abteilung kann sich eine Geschäftsordnung geben, die vom Vorstand zu genehmigen ist.

§ 21 Datenschutz im Verein
(1) Zur Erfüllung der Zwecke und Aufgaben des Vereins werden unter Beachtung der Vorgaben der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) personenbezogene Daten über persönliche und sachliche Verhältnisse der Mitglieder im Verein verarbeitet.
(2) Soweit die in den jeweiligen Vorschriften beschriebenen Voraussetzungen vorliegen, hat jedes Vereinsmitglied insbesondere die folgenden Rechte:
a) das Recht auf Auskunft nach Artikel 15 DS-GVO,
b) das Recht auf Berichtigung nach Artikel 16 DS-GVO,
c) das Recht auf Löschung nach Artikel 17 DS-GVO,
d) das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung nach Artikel 18 DS-GVO,
e) das Recht auf Datenübertragbarkeit nach Artikel 20 DS-GVO und
f) das Widerspruchsrecht nach Artikel 21 DS-GVO.
(3) Den Organen des Vereins, allen Mitarbeitern oder sonst für den Verein Tätigen ist es untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als dem jeweiligen Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch über das Ausscheiden der oben genannten Personen aus dem Verein hinaus.
(4) Zur Wahrnehmung der Aufgaben und Pflichten nach der EU-Datenschutz-Grundverordnung und dem Bundesdatenschutzgesetz bestellt der geschäftsführende Vorstand einen Datenschutzbeauftragten.

§ 22 Vereinsauflösung
(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Diese wählt nach dem Beschluss zwei Liquidatoren.
(2) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins nach Abdeckung etwaig bestehender Verbindlichkeiten an den Landesseglerverband Niedersachsen, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige oder sportliche Zwecke zu verwenden hat.

§ 23 Inkraftsetzung
Diese Satzung tritt am 07.02.2019 in Kraft.