Wechselhaftes Wetter fordert Segler bei der "Geester Glocke"

Bereits am Gründonnerstag reisten die Segler der Bootsklassen der Conger und Splash an. Gemeldet waren 21 Conger und 10 Splash.

Am Freitag begann das Training, das besonders den Anfängern den Umgang mit den Booten vermitteln sollte. Bei der Einsteigerregatta konnte das Gelernte am Nachmittag direkt umgesetzt werden. Dr. Thomas Gote, Vorsitzender des Landesseglerverbandes (SVN), führte die Wettfahrtleitung auf dem Startschiff durch und wurde dabei von Wettfahrtleitern des SvSE unterstützt. 3 Wettfahrten konnten gefahren werden bei 3 - 4 Windstärken.

Am Samstag ließen die Windverhältnisse nur ein kurzfristiges Training zu. Windstärken bis zu 7 Bft. ließen keine weitere Wettfahrt der Einsteigerregatta mehr zu. Durchgefroren und teilweise erschöpft genossen alle Segler den geselligen Teil im geheizten Seglerheim.

Ostersonntag startete dann die eigentliche "Geester Glocke", die auch in diesem Jahr wieder als Ranglistenregatta gewertet wurde. Somit konnten die Segler wichtige Punkte für die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft sammeln. Trotz stark wechselnder Wetterbedingungen konnten 4 Wettfahrten durchgeführt werden. Herrlicher Sonnenschein begleitete noch die Steuermannsbesprechung um 11 Uhr. Bei der ersten Wettfahrt brachten aber heftige Windböen bereits einige Boote zum Kentern. Das sehr wechselhafte Wetter forderte die Segler und Helfer auf dem Wasser. Von Hagel bis Regen, von wenig Wind bis heftigen Windböen war alles dabei. Die Wetterverhältnisse zwangen einige Teams bereits vorzeitig zur Aufgabe der Wettfahrten.

Am Montag konnten bei moderaten, aber kalten Windverhältnissen von 2 bis 3 Windstärken noch 2 weitere Wettfahrten gesegelt werden. Hierbei wurde in packenden Zweikämpfen noch intensiv um die vordersten Plätze gekämpft.

Gesamtsieger bei der Conger Klasse wurde das Team Julia Pechstein / Wolfgang Goeken vom HSC. Daniel Kipp vom SCSZ belegte Platz 1 bei den Splash.

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